Bei den Herren war im Mai mächtig was los. Hier erfährst du alle News…
Bundesliga-Spieltag in Nürnberg (9. Mai)
Bereits am Freitag machte sich die erste Mannschaft auf den Weg nach Franken, um dort den wohl schwersten Spieltag der Saison zu bestreiten. Neben dem ehemaligen Deutschen Meister aus München standen auch Partien gegen Lichtenberg und Augsburg auf dem Programm.
Im ersten Spiel des Tages gegen München erwischten die Lizzards einen starken Start. Wie gewohnt entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, in dem vor allem die Offensivreihen beider Teams das Geschehen bestimmten. Gegen Ende der Partie hatten die Lizzards mit einem eigenen Offensivdrive sogar die Chance, das Spiel für sich zu entscheiden. Aufgrund eines unglücklichen Zeitmanagements gelang dies jedoch nicht, sodass die Begegnung knapp verloren ging.
Nach einer Spielpause wartete mit Augsburg auf dem Papier die einfachste Aufgabe des Tages. Allerdings kann man diese Partie durchaus als kollektiven Totalausfall bezeichnen. Es lief nahezu nichts zusammen, und so musste auch das zweite Spiel abgegeben werden.
Im dritten Spiel trafen die Lizzards auf die Lichtenberg Lions, die aufgrund ihrer ungewöhnlichen Spielweise ein äußerst unangenehmer Gegner sind. Die Auswirkungen der beiden vorherigen Niederlagen waren deutlich spürbar. Zudem fehlte das nötige Quäntchen Spielglück, sodass am Ende die dritte Niederlage des Tages feststand.
Mit dieser Leistung war das Team alles andere als zufrieden. Bereits vor Ort war klar, dass man auf diesen Spieltag eine entsprechende Reaktion zeigen wollte.
Turnier in Kopenhagen (23.–24. Mai)
Bus, Bahn oder Auto – die Anreise nach Kopenhagen erfolgte auf unterschiedlichste Weise. Nach der langen Fahrt ging es zunächst in die Unterkunft, bevor man am Freitagnachmittag die Gelegenheit nutzte, die dänische Hauptstadt zu erkunden und gemeinsame Zeit abseits des Sports zu verbringen.
Ernst wurde es dann am Samstagmorgen. Gegen einen Teil der israelischen Nationalmannschaft zeigte sich erneut die Offensivschwäche, die bereits in Nürnberg sichtbar gewesen war. Die Folge war eine deutliche Niederlage.
Im zweiten Spiel des Tages traf man auf einen Teil der schwedischen Nationalmannschaft. Während die Defensive die Schweden bei null Punkten hielt, konnte sich auch die Offensive leicht steigern.
Im dritten Spiel des Tages war zu erkennen, dass das Team wieder etwas Selbstvertrauen gewonnen hatte. Gegen den späteren Turniersieger aus Australien, dessen Kader allerdings überwiegend aus US-amerikanischen Spielern bestand, lieferten die Lizzards eine starke Leistung ab und hatten sogar die Möglichkeit, das Spiel selbst zu entscheiden. Auch wenn dies letztlich nicht gelang, konnte man mit der Vorstellung sehr zufrieden sein.
Gegen die dänische Auswahl zog man anschließend erneut den Kürzeren. Damit blieben den Lizzards nur die Platzierungsspiele, während die erhoffte Teilnahme an den Playoffs verpasst wurde. Noch am selben Tag starteten die Platzierungsrunden. Gegen die kroatische Nationalmannschaft gelang es schließlich, sich etwas Frust von der Seele zu spielen. Mit einem überzeugenden Sieg sicherte man sich die Chance, am Sonntag um Platz 13 von insgesamt 20 Teams zu spielen.
Am Sonntagmorgen wartete zunächst der alte Rivale aus München. Mit einer starken Aufholjagd in der zweiten Halbzeit hatten die Lizzards – wie bereits zwei Wochen zuvor – die Entscheidung selbst in der Hand. Doch erneut fiel das Ergebnis zugunsten der Münchner aus.
Im vorletzten Spiel des Turniers traf man auf die Ljubljana Frogs. Diese erwischte man von Beginn an auf dem falschen Fuß und konnte einen verdienten Sieg einfahren.
Zum Abschluss wartete der zweite Teil der schwedischen Auswahl. In der ersten Halbzeit ließ man sich etwas durch die Schiedsrichterentscheidungen aus dem Konzept bringen, fand jedoch schnell wieder zurück ins Spiel und belohnte sich nach einer starken Aufholjagd mit einem weiteren Erfolg.
Am Ende entstand ein Dreiervergleich um Platz 13, bei dem die Lizzards aufgrund der Tie-Break-Regelung leider den Kürzeren zogen. Dennoch fällt das Fazit des Turniers insgesamt positiv aus. Besonders die Defensivleistung war an diesem Wochenende herausragend.
Bundesliga-Spieltag in München (30. Mai)
Nach dem enttäuschenden Auftritt in Nürnberg geriet das Team etwas unter Druck, die Qualifikation für die Finals endgültig klarzumachen. Entsprechend fokussiert ging man in den Spieltag.
Bei sommerlichen Temperaturen wurde das erste Spiel gegen die Strelitz Dukes souverän und ohne große Schwierigkeiten mit 72:0 gewonnen.
Auch gegen Nürnberg knüpfte das Team nahtlos an die starke Leistung an und gewann die zweite Partie ebenfalls deutlich. Damit konnte man bereits frühzeitig die Weichen in Richtung Hannover und Finals stellen.
Im letzten Spiel des Tages wartete mit dem starken Aufsteiger aus Erlangen eine wichtige Herausforderung. Diese Begegnung war insbesondere für die Platzierung innerhalb der Top 8 von großer Bedeutung. Auch hier zeigte das Team eine überzeugende Leistung und sicherte sich den dritten Sieg im dritten Spiel. Besonders bemerkenswert: Die Offensive wurde über den gesamten Spieltag hinweg kein einziges Mal gestoppt.
Ausblick
Für Team 1 geht es bereits am kommenden Wochenende zum Big Bowl, wo man sich erneut mit internationalen Gegnern messen kann. Anschließend beginnt die gezielte Vorbereitung auf die Finals.
Am 4. Juli steht noch der letzte Ligaspieltag an, der für die Tabellenkonstellation jedoch keine entscheidende Bedeutung mehr hat.
Die Finals um die Deutsche Meisterschaft steigen dann vom 23. bis 26. Juli 2026 in Hannover!
Go Lizzards!